Drei Wochen später …

Drei Wochen später …

Normal ist hier noch nichts. Weder für die Zwei- noch für uns Vierbeiner. Elisabeths letztes Lieblingsplätzchen ist verwaist. Zwar habe ich, Hermine, mal versucht, wie es sich da so liegt, aber – so richtig gut gefallen hat es mir nicht. Auch wenn Kissen und Decken gewaschen sind: es riecht noch nach Elisabeth und ich habe richtig Respekt vor ihr. Sie erinnerte mich immer an meine Oma Jule, die uns auch gezeigt hat, dass Welpen keine Narrenfreiheit haben.

Elisabeths Näpfchen steht auch noch an seinem Platz im Schrank, und da bleibt es auch, sagt Andrea …

Und dann hat Jörg am letzten Sonntag Elisabeths Adressanhänger im Garten wiedergefunden. Der Anhänger war ihr mal vom Halsband abgebrochen. Irgendwie. Vor Ewigkeiten (2 Jahren?). Und nun tauchte er wieder auf …

Und nun warten wir darauf, dass wir Elisabeth wieder nach Hause holen können – ihre Asche. Es dauere zirka 3 Wochen.

 


 

Aber … es gibt auch wieder was schönes zu erzählen: unsere Küche ist soweit fast fertig. Fertig im Sinne von Gebrauch. Es fehlen noch ein paar lächerliche Kleinigkeiten. Ein Brett ist Jörgs CNC-Bohrzentrum zum Opfer gefallen. Ein Auszugbrett für ein Küchengerät fehlt auch noch. Und: ein neuer Küchenboden. Da man den aber weder zum Kochen noch zum Essen braucht (sagt Andrea, wir sehen das anders), ist die Küche nun „fertig“.

Ein kleines Schmuckstück. Nur Andrea … die hat sich da noch nicht so richtig eingelebt. Andrea kocht gut, momentan aber „ohne Gewähr“ wie sie  sagt. Sie schlägt sich mit dem Umstieg von einem Ceranfeld auf das Induktionskochfeld rum. Kochen klappe jetzt „so anders“ wie sie manchmal jammert (neulich hat sie einen Schokopudding verdaddelt; hey – wie blöd ist das denn?). Ansage gestern: noch gibt sie dem neuen Kochfeld aber eine Chance. Wir bleiben gespannt … 😊


 

Die Zwei vom See …